Ausstellung Renato Salvi, 04.2011


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Eine Ausstellung des Instituts gta in Zusammenarbeit mit Renato Salvi, Delémont

Das Tätigkeitsfeld des jurassischen Architekten Renato Salvi umfasst sowohl öffentliche Bauten, Wohnhäuser sowie Kunstbauten entlang der Autobahn A16. Die Arbeiten an der Autobahn «La Transjurane» beschäftigten ihn mehr als zwanzig Jahre. Der an der ETH Zürich ausgebildete Architekt führt seit 1998 ein eigenes Büro in Delémont. Das Bauen an peripherer Lage ist für das Büro charakteristisch. Trotz oft beschränkter Mittel wird versucht, das Beste aus dem Standort herauszuholen und konstruktive Lösungen zu entwickeln, die dem ortsansässigen Know-how und der lokalen Kultur entsprechen. Das auf diese Weise entwickelte Vokabular ist plastisch, mit besonderer Achtsamkeit gegenüber der Qualität des eingefangenen Lichts. Von Innen sind die Ausblicke in die Landschaft fokussiert, von Aussen ist ein starker Ausdruck gewollt. Die Bauten entlang der A16 wurden mit der Zeit volumetrischer, wesentlich an die Suche nach einem formalen Zusammenhang geknüpft. Sie verstehen sich nicht als Aneinanderreihung, sondern als Gesamtwerk, welches eng an die Landschaft gebunden ist. Die Ausstellung bietet eine Übersicht über die Bauten an der Autobahn A16. Zudem präsentiert sie verschiedene Privathäuser. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Projekt der Villa Montavon in Porrentruy. Die zur Ausstellung erscheinende Publikation ist während der Dauer der Ausstellung am Institut gta erhältlich.


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